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Montag, 27. Februar 2012

[52 Games] Thema 04: Minimalismus


Galcon passt perfekt zum Thema "Minimalismus". Grafik und Gameplay sind für ein Strategiespiel äußerst simpel gehalten. Die Karte besteht lediglich aus verschieden großen, kreisrunden Planeten. Jeder Spieler besitzt zu Beginn einige Planeten, die in der Farbe des Spielers eingefärbt sind. Der Rest der Planeten ist schwarz und gehört noch niemandem. In jedem Planet ist eine Zahl, welche die Anzahl der sich dort befindlichen Raumschiffe angibt. Die Zahl erhöht sich in jedem von einem Spieler besetzten Planeten stetig, je größer der Planet, umso schneller.  Per „Click-and-Drag“ (bzw. mit dem Finger auf Touchgeräten) schickt man Schiffe von einem Planet zum anderen, die Schiffe  werden von simplen Dreiecken repräsentiert. Treffen die Schiffe nun auf einem Planeten eines Gegenspielers oder einem neutralen Planeten ein, verringert ganz einfach jedes Schiff die Zahl im angegriffenen Himmelskörper um eins und wird dabei selbst zerstört. Und damit hätte ich auch schon das ganze Gameplay erklärt.

Klar, Galcon ist kein Vergleich zu anderen (superkomplizierten) Strategietiteln. Aber das ist ja auch gerade der Vorteil: Man muss sich nicht mit komplexen Gameplaymechaniken auseinandersetzen, wodurch es, auch aufgrund der meist sehr kurzen Matches, ideal für zwischendurch ist. Trotzdem benötigt man noch ein gewisses Maß an taktischem Geschick, vor allem wenn man sich online mit bis zu sieben anderen Spielen matcht.
Die Reduzierung des Gameplays auf eine einzige Mechanik, des Herumschicken der Schiffe, ist für mich ein perfektes Beispiel zum Thema „Minimalismus“, und Galcon kann man eigentlich uneingeschränkt empfehlen, vor allem für unterwegs, auf mobilen Geräten.

Galcon gibt es unter anderem auf Steam und für iOS und Android.

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