Galcon passt perfekt zum Thema "Minimalismus". Grafik und
Gameplay sind für ein Strategiespiel äußerst simpel gehalten. Die Karte besteht
lediglich aus verschieden großen, kreisrunden Planeten. Jeder Spieler besitzt
zu Beginn einige Planeten, die in der Farbe des Spielers eingefärbt sind. Der
Rest der Planeten ist schwarz und gehört noch niemandem. In jedem Planet ist
eine Zahl, welche die Anzahl der sich dort befindlichen Raumschiffe angibt. Die
Zahl erhöht sich in jedem von einem Spieler besetzten Planeten stetig, je
größer der Planet, umso schneller. Per „Click-and-Drag“
(bzw. mit dem Finger auf Touchgeräten) schickt man Schiffe von einem Planet zum
anderen, die Schiffe werden von simplen
Dreiecken repräsentiert. Treffen die Schiffe nun auf einem Planeten eines
Gegenspielers oder einem neutralen Planeten ein, verringert ganz einfach jedes
Schiff die Zahl im angegriffenen Himmelskörper um eins und wird dabei selbst
zerstört. Und damit hätte ich auch schon das ganze Gameplay erklärt.
Klar, Galcon ist kein Vergleich zu anderen (superkomplizierten)
Strategietiteln. Aber das ist ja auch gerade der Vorteil: Man muss sich nicht
mit komplexen Gameplaymechaniken auseinandersetzen, wodurch es, auch aufgrund der
meist sehr kurzen Matches, ideal für zwischendurch ist. Trotzdem benötigt man
noch ein gewisses Maß an taktischem Geschick, vor allem wenn man sich online
mit bis zu sieben anderen Spielen matcht.
Die Reduzierung des Gameplays auf eine einzige Mechanik, des
Herumschicken der Schiffe, ist für mich ein perfektes Beispiel zum Thema „Minimalismus“,
und Galcon kann man eigentlich uneingeschränkt empfehlen, vor allem für
unterwegs, auf mobilen Geräten.
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