Das Spiel zum (nicht wirklich guten) Remake von King Kong
zählt zu einer der wenigen Filmumsetzungen, mit denen ich wirklich Spaß hatte.
Und das, obwohl es (zumindest für mich damals) verdammt schwer war und ich
nicht einmal soweit kam, selbst als King Kong zu spielen. Im Hauptteil des
Spiels steuert man nämlich den Protagonisten aus dem Film und muss sich auf
einer Insel gegen allerlei Gefahren behaupten. Die freie Natur wird (für
damalige Verhältnisse) sehr schön dargestellt und vermittelt eine schöne
Stimmung, man hat wirklich das Gefühl, irgendwo mitten im Nirgendwo zu sein.
Neben dem Lösen von Rätseln ist man im Spiel meist damit
beschäftig, sich gegen die hiesige Fauna zur Wehr zu setzen. Hier wirft einem
das Spiel alles möglich vor die Füße, von großen Krabben, die noch recht leicht
zu besiegen sind, bis hin zu verschiedenen Dinosauriern. (Und wir alle wissen: Dinos sind immer gut, vor allem in Videospielen) Wenn man sich zum ersten
Mal gegen eine dieser Urzeitechsen zur Wehr setzen muss, kommt man ganz schön
ins Schwitzen. Verteidigen kann man sich unter anderem mit verschiedenen
Schusswaffen, deren Munition aber äußerst rar ist, sodass man meist auf das zurückgreifen
muss, was einem die Insel so bietet. So kann man sich zum Beispiel mit Knochen
aus den Skeletten toter Tiere bewaffnen und auf die Dinos werfen, was natürlich
viel weniger Wirkung als eine Kugel hat. Später findet man auch von Eingeborenen
zurückgelassene Speere (auch mit dieser nativen Bevölkerung hätte ich es noch
zu tun bekommen, wäre ich im Spiel weiter gekommen), die man mithilfe von
Fackeln sogar entzünden kann.
Was mir das Spiel in Erinnerung bleiben ließ, war die Kombination
aus der schönen Natur und dem Gefühl, wirklich ums Überleben kämpfen zu müssen.
Wirklich vorbildlich, wenn man sich die riesige Masse an grottenschlechten
Lizenzversoftungen so ansieht. Außerdem hat das Spiel wohl auch den längsten Titel aller Zeiten ;)
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